Am 14. Februar ist wieder Donnerstag!

Es ist unser 17. Do-Date und es wird wieder heißen: „Wir sind jetzt zusammen!

Und das am Valentinstag! Auch am Tag der kommerzialisierten Romantik antworten wir auf die Frage, ob wir jetzt für immer fix z’am bleiben wollen: „Yes, We Do!” ❤️🔥✊🏽

außerdem im selben Atemzug: „Smash Patriarchy!

Weil unsere Liebe und unser politisch-polyamoröses Zusammensein von Anfang auch darauf abzielt, das Patriarchat und damit natürlich auch diese schwarz-blaue Regierung für immer aus den Angeln zu heben. Denn die rosarote Brille, die am Valentinstag Liebenden angeboten wird, haben wir nie aufgesetzt und sehen deshalb klar, was patriarchale Verhältnisse bedeuten und anrichten.

Wir sehen klar

Wir lassen uns nicht blenden! Nicht von den Beschwichtigungen der Regierungs-Unterstützer*innen, die immer noch an deren krude Fairness-Vorstellungen glauben, und genauso wenig von den pseudo-romantischen Valentins-Botschaften, die existierende Machtverhältnisse verschleiern.

Ermöglichen wir uns gemeinsam eine klare Sicht auf das was ist. Sehen bedeutet oft, dass sich alles ändert. Mit dem Sehen, mit dem Sichtbarmachen beginnen Zweifel, Brüche, Umbrüche, Revolutionen. Und wir sehen und wir sagen klar: Da wo Liebe drauf steht, ist meist patriarchale Kleinfamilie drin, die alle anderen Liebes- und Lebensoptionen ausgrenzt. Und: Viel zu oft ist auch Gewalt drin.

Das Patriarchat ist mörderisch

Es ist Mitte Februar und in Österreich wurden bereits sieben Frauen von Männern ermordet, die meisten im Kontext von Beziehungen, von sogenannter “Liebe”. Leider werden diese Morde weder in der Politik noch in den meisten Medien zum Anlass für Reflexion und die Erweiterung oder Entwicklung wirksamer Gegen- und Präventionsmaßnahmen genommen. Ganz im Gegenteil, sie werden für rassistische Propaganda und sexistische Relativierung eingesetzt. Damit immer verbunden ist die Instrumentalisierung der Opfer.

Auf die Frage der Gewalt in Beziehungen muss es klare Worte geben und müssen wirksame Maßnahmen unterstützt werden, wie sie seit Jahrzehnten von vor allem Aktivist*innen der feministischen Bewegung, von Frauenhäusern und -Notrufen, von LGBTIQ* Organisationen und Beratungsstellen formuliert werden. So lassen wir uns weder von konservativen Geschlechterbildern noch von rassistischen Gewaltzuschreibungen blenden, wir lassen uns vom Zusammensein und vom Lieben nicht abhalten.

Im Gegenteil. Wir sind ab heute noch fixer z’am. Solidarität ist eine Waffe!

So zusammen wie es uns gefällt

Wir haben nämlich ganz und gar nichts gegen Romantik, sondern brauchen viel mehr loving care – weit über Zweierbeziehungen hinaus. Wir wollen aufeinander schauen, uns in die Arme nehmen, miteinander lachen, weinen, kämpfen, verletzlich bleiben dürfen, uns beim Fallen fangen ….

#fixzam heißt auch: Wir passen aufeinander auf und sorgen dafür, dass wirklich Schluss ist mit toxischer Maskulinität, mit männlicher Herrschaft, den Männerbünden und der Relativierung, mit Romantisierung und Legitimierung von Gewalt.

An vielen Orten wird von vielen Menschen schon längst am Ende des Patriarchats gearbeitet. Da schließen wir uns an, da sind wir dabei, da arbeiten wir mit! Mit unserer Solidarität und Kraft, mit unserer Liebe, mit unserem Zusammensein.

Wir treffen uns am Platz der Menschenrechte und gehen von hier in einer Demonstration über den Getreidemarkt, den Karlsplatz, die Operngasse und die Margaretenstraße zur Schlusskundgebung am Margaretenplatz.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten: „Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller für liebevolle, vielfältige Beziehungsweisen kämpft.

Link zur FB-Veranstaltung.

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