Wir sind jetzt zusammen!

Als im Jahr 2000 die Donnerstagsdemos durch Wien zogen, um gegen die ÖVP-FPÖ-Regierung zu protestieren, war widerständiges Knistern in der Luft zu spüren. Und genau diesen Geist holen wir auf die Straßen zurück! Lauter, lustvoller und kämpferischer als zuvor zeigen wir gemeinsam, was wir von Schwarz-Blau und seiner Politik halten – nämlich gar nix.

So soll es jeden Donnerstag heißen:

Wir sind jetzt zusammen!

Und den Regierenden, Nutznießer_innen und Mitläufer_innen werden wir ausrichten:

Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller geht!

Support! Support! Support!

Eine der am häufigsten gestellten Fragen an uns:

„Wie werden Technik, Wagen, Bühne, Flyer etc. Woche für Woche bezahlt?“

Die einfache Antwort: Neben viel ehrenamtlicher Arbeit aller Beteiligten ausschließlich durch eure Spenden und den Verkauf von Donnerszeux.

Also weil wir ja jetzt schon seit Anfang Oktober viele Wochen zusammen sind: Wenn du etwas Geld übrig hast, hilf mit, damit es noch viele Donnerstage geben kann. Nämlich solange sie so notwendig sind!

EmpfängerIn Haderer
IBAN AT27 6000 0102 1036 6038
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Geschenke gesucht?

Wenn du auf der Suche nach Geschenken bist. Wenn du zeigen willst, dass wir wieder fix z’sam sind oder deinen Liebsten etwas ans Herz legen willst, das unsere Verbundenheit auch nach Außen hin zeigt, hej, dann gibt es bei den Do!-Demos immer den Do!-Stand. Am Do!-Stand bei den Do!-StandlerInnen ist für jede, jeden und uns alle etwas dabei.

Oder gleich online unten auf der Donnerszeux-Seite bestellen.

Du supportest uns damit doppelt. Ein kleiner Teil des Kaufpreises geht in die Orga-Kasse und du zeigst vor aller Welt, dass wieder Donnerstag ist!

Am 25. April ist wieder Donnerstag!

Am 25. April treffen wir zum 27. Do-Date und es wird weiterhin heißen: „Wir sind jetzt zusammen!

Aus besonderem Anlass aber auch: „Niemals vergessen! Nie wieder ist jetzt!” und

We will stay! We will rise!

Am 1. Mai 1999 wurde Marcus Omofuma bei der Abschiebung von drei Polizisten getötet. Mit Klebeband an den Sitz gefesselt, Mund und Nase verklebt, starb Omofuma im Flugzeug.

Wo ist Marcus Omofuma?

Als Reaktion gelang eine breite politische Organisierung von Schwarzen Communities und Antirassist*innen mit zahlreiche Aktionen, Großdemos, einer monatelangen Mahnwache vor dem BMI.

Dann kam die „Operation Spring” unter dem SPÖ-Innenminister Schlögl.

Der Kinoerfolg von „Operation Spring“ trug dazu bei, dass sechs Jahre nach der gleichnamigen Polizeiaktion abermals eine mediale und politische Debatte zum Thema entfacht werden konnte und zahlreiche Verfahrensfehler und Widersprüche öffentlich debattiert wurden.” (Wikipedia)

Eine Polizeiaktion, bei der genau viele jener Schwarzen Aktivist*innen als Drogendealer verleumdet, verfolgt und eingesperrt wurden, die sich nach dem Tod von Omofuma organisiert hatten, um dem Rassismus in Politik und Medien etwas dagegenzusetzen.

Omofuma ist unvergessen, aber „Niemals vergessen!” heißt „Nie wieder!”. Und dieses nie wieder ist jetzt!

20 Jahre später

Heute haben wir eine Regierung, die Rassismus in alltäglicher Normalität für ihre Politik einsetzt, die mit Maßnahmen wie der Ausweitung von Schubhaft und Umwidmung von Erstaufnahme-Einrichtungen in „Ausreisezentren“ diesen Rassismus weiter forciert, legistisch festgeschrieben und exekutiert. So werden weitere Tote in Kauf genommen.

Abschiebe-Charter nach Nigeria aus Wien Schwechat im Monatstakt. Zunehmende Bedrohung von Menschen aus Gambia. Afghan*innen abgeschoben zurück in den Krieg.

Deportationen von geflüchteten Tschetschen*innen trotz umfangreich dokumentierter Menschenrechtsverletzungen zurück ins Kadyrow-Regime, mit dem FPÖ-Burschis freundschaftliche Bande pflegen.

Der selbsternannte Balkan-Route-Schließer

Ex-Integrationsminister Bundeskanzler Sebastian Kurz forciert öffentlichkeitswirksam ein Grenzregime, das auf Kooperationen mit korrupten und diktatorischen Regimes auf dem afrikanischen Kontinent fusst. Gleichzeitig geht die neokoloniale Ausbeutung der Ressourcen eben dieser Länder munter weiter.

Staatliche Seenotrettung, wie sie rechtlich geboten und notwendig wäre, wird gezielt unterlassen. Von Privatpersonen und NGO’s organisierte Seenotrettung wird kriminalisiert und verfolgt. Die mörderischen Folgen sind tausende, zehntausende Tote.

Widerstand

Aber Menschen wehren sich. Wir wehren uns. Menschen, die selbst ihre Abschiebung verhindern. Geflüchtete, die in Schubhaft unter verzweifelten Bedingungen rebellieren.

Freund*innen, Schulkolleg*innen, Familienangehörige und oftmals ganze Kommunen, die sich solidarisch mit den Betroffenen gegen Abschiebungen stellen. Seit Jahren im ganzen Land.

Wir treffen uns um 18 Uhr vor dem PAZ, vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände am Oskar-Morgenstern-Platz.

Von dort ziehen wir in einer Demo zur Zwischenkundgebung am Platz der Menschenrechte. Die Abschlusskundgebung ist dann am Schillerplatz vor der Akademie der Bildenden Künste.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten:

Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller hier ist, um zu bleiben!

Link zur FB-Veranstaltung.

AndersDo im April: Linz, Graz, St. Pölten, Salzburg, Innsbruck, Rust, Steyr, Dornbirn & Berlin

Der 25. April ist ein Donnerstag und wird Do!-Demos in Graz, Innsbruck und Wien bringen.

Donnerstagsdemos am 25. April in Innsbruck, Wien und Graz.

Am 28. April gibt es außerdem wieder eine Sonntagsdemo im Ländle und eine Sonntagsdemo in Steyr.

Am 11. April fanden Donnerstagsdemos in Berlin, Innsbruck, Linz, Salzburg, Graz, St. Pölten und erstmals auch im Burgenland statt. ❤️✊🔥

Überall do! am 11. April!

11. April andersDo!

Ins Linz geht es um 18:00 beim Musiktheater im Volksgarten unter dem Motto Kinder haben Recht(e)! los.

In St. Pölten ist um 18:00 Treffpunkt beim Hauptbahnhof. Es geht um unsere Gesundheit!

In Innsbruck ist am auch 11. April wieder Donnerstag! Treffpunkt um 18:00 bei der Annasäule.

AndersDo geht die 3. Berliner Donnerstagsdemo um 18:00 vor der österreichischen Botschaft international.

Salzburg Land kommt um 18:00 am Salzburger Hauptbahnhof mit Salzburg Stadt fix zusammen. Treffpunkt der 11.4. Donnerstagsdemo ist der Südtirolerplatz.

Am 11. April ist in Graz Donnerstag, die Do! Demo in der Steiermark.

In Rust kommen wir am 11. April mit Do! nun auch im Burgenland fix zusammen! Treffpunkt ist 18:00 am Rathausplatz von Rust.

AndersDo! Kontakte, Infos, Websites

Graz: Infos zu den Aktivitäten und Möglichkeit der Beteiligung via FB-Seite Fix zsam in Graz.

Linz: Infos und Kontakt auf Auch in Linz ist Donnerstag (FB) und über die In Linz ist Donnerstag-Website.

St.Pölten: St. Pölten hat eine eigene Donnerstagsdemo-Website und FB-Seite.

Innsbruck: Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten nicht nur via der FB-Seite mir sein do! sondern auch über die eigene Website Do Tirol.

Salzburg: Für Salzburg werden Informationen und Kontakte über die FB-Seite Solidarisches Salzburg und die Donnerstagsemo-Rubrik der Website organisiert.

Klagenfurt: Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten auf der FB-Seite der Donnerstagsdemo Kärnten.

Vorarlberg: Termine, Berichte und Kontakte zu den Sonntagsdemos im Ländle auf der FB-Seite Sonntagsdemonstrationen.

Berlin: Infos zu den Aktivitäten in Berlin auf der FB-Seite der Do Demos Berlin.

AndersDo! in den Monaten bisher

Donnerszeux

Jede soziale Bewegung braucht hier und da, viel oder wenig, Geld. Für: Flyer, Poster, Bühne, Technik usw. Der Gewinn aus dem Verkauf – 3 bis 5 Euro pro Stück – gehen in die Finanzierung von »Es ist wieder Donnerstag!«

Bestellungen und Druck werden von common-shirts abgewickelt. Die Textilien von common-shirts stammen alle aus solidarischem Handel und Textildruck. Verkauft werden nur Textilien, bei deren Produktion soziale und ökologische Mindeststandards eingehalten werden.

Bestellungen direkt via Webshop oder durch Klick auf ein Bild unten möglich.

T-Shirts

Hoodies

Stofftaschen

Kappen

Plakate

Für den Donwload als .pdf auf das Bild klicken.

Postkarten

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Abholung

Unsere Drucksorten – Poster, Postkarten, Sticker – gibt es am nächsten Donnerstag auf der Demo zum Mitnehmen und verbreiten.

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