28. Februar Do!-Programm

Es ist unser 19. Do-Date und es wird wieder heißen: „Wir sind jetzt zusammen!” ❤️🔥✊🏽

außerdem im selben Atemzug:

Meidling tanzt den Widerstand!

Reichtum für wenige, Armut für viele. Die schwarzblaue Regierung hat das nicht erfunden. Sie sind auch nicht die Ersten, die den Besitz der Vermögenden verteidigen und denen, die wenig haben, auch noch das letzte Hemd ausziehen. Schwarzblau hat sich weder das Konkurrenzprinzip noch das Recht der Stärkeren selber ausgedacht und auch nicht die zunehmende Spaltung und Entsolidarisierung in der Gesellschaft.

Nichts davon ist neu. Auch nicht die vielerorts spürbaren Machtbeziehungen, die auf Sexismus und Rassismus aufbauen. Schon gar nicht die koloniale Ausbeutung des globalen Südens. Das sind alles keine Ideen der neoliberalen ÖVP und sie sind auch nicht auf den Kappis der Burschis gewachsen.

Schwarzblau ist nicht im Entferntesten auch nur irgendwie originell. Sie sind nur die letzten Ritter eines Systems, das rücksichtslos und mit aller Kraft verzweifelt versucht, seine Macht durch Sexismus, Rassismus und Armutsproduktion doch noch zu erhalten. Damit versuchen sie zu verhindern, dass diejenigen, die sie zu den “Verlierer*innen” zählen und machen, zusammen kommen, zueinander stehen und miteinander die Macht übernehmen.

Aber wir sind jetzt zusammen und gemeinsam mit vielen anderen Protestbewegungen auf der ganzen Welt auf der Straße. Nicht um ein paar Farben auszutauschen und solche Regierungen einfach durch ähnliche zu ersetzen, sondern um die Verhältnisse zu verändern.

Denn es geht jeder einzelnen Person besser, wenn es uns allen besser geht, überall. Denn eine ganz andere Welt ist möglich und wir kämpfen zusammen dafür. So schöpfen wir Woche für Woche Kraft aus unserem Zusammensein, um Tag für Tag an Veränderungen zu arbeiten.

Denn wir wissen: Es reicht locker fürs gute Leben aller!

Wir treffen uns am Bahnhof Meidling und gehen in einer Demonstration über die Meidlinger Hauptstraße zum Meidlinger-Platzl-Ball.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten:

Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller die Verhältnisse zum Tanzen bringt!

21. Februar Do!-Programm

Bei unserem 18. Do-Date treffen wir uns um 18 Uhr bei der U6 Station Josefstädter Straße.

Unbefristet zusammen!

Bei der Auftaktkundgebung sprechen Marisa Perchtold von der Mietervereinigung über die von der Regierung geplanten Verschlechterungen des Mietrechts. Hedy spricht über Erfahrungen von Obdachlosigkeit und Forderungen zum Recht auf Wohnen für alle. Ingeborg Ankele von SHADES TOURS berichtet darüber, wie Menschen mit geringem Einkommen wohnen.

🎼🎶was ist heute für ein Tag 🎵

Von hier aus zieht die Demonstration über Hernalser Gürtel und Laudongasse in die Lederergasse und geht an der Zuweisungsstelle für Übergangswohnquartiere vorbei. Anschließend zieht die Demo über die Florianigasse, Schönborngasse, Krottenthallergasse und Skodagasse zu einer Zwischenkundgebung am Hamerlingpark.

Solidarität mit Wohnungslosen

Hier sprechen Regina Amer von der Obdachloseninitiative Hope Austria über die Bevormundung von Wohnungslosen und die Notwendigkeit der Selbstorganisation sowie Laura Holzinger-Şahan über das High-End Luxus-Wohnprojekt am Hamerlingplatz im ehemaligen staatlichen Eich- und Vermessungsamt.

Vom Hamerlingpark aus geht es über die Josefstädter Straße, Neulerchenfelder Straße und die Haberlgasse zum Leon-Askin-Park, wo die Schlusskundgebung stattfinden wird.

Do!-Route vom 21. Februar.

Auf der Schlusskundgebung im Leon-Askin-Park sprechen Bernhard Wernitznig von der MieterInnen-Initiative über die Verteidigung von Mieter*innenrechten, die Aktivistin „Jutka Lakatosné“ von A Város Mindenkié/„The City is for all“ über die Repressionen gegen Obdachlose in Ungarn sowie die Architektin Gabu Heindl über Wohnen als öffentliches Interesse statt Spekulationsobjekt.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten:

Ihr werdet euch noch wundern, wer sich da aller den Profiteuren entgegenstellt und für leistbares Wohnen kämpft!

Für die Musik während der Demonstration sorgen Susie Flowers und DJ Diamond.

Die Redebeiträge werden wieder simultan in die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) gedolmetscht.

Wir gehen auf die Straße für alle und mit allen Obdachlosen, Wohnungslosen, Wohnungssuchenden, von Delogierung Bedrohten, von Spekulation Betroffenen, Befristet-Mietenden, Lagezuschlags-Abstotternden, prekär Wohnenden – für alle und mit allen, die sich das Heizen nicht leisten können, gezwungen sind, in feuchten, schimmligen, überteuerten Wohnungen zu leben, für alle und mit allen Geflüchteten, Migrant*innen, Mindestsicherungsbezieher*innen, Working poor, Alleinerzieher*innen und allen, die am und vom Wohnungsmarkt diskriminiert oder ausgeschlossen werden.

Wohnen ist ein Menschenrecht – Am D❤️nnerstag und jeden Tag!

Solidarität mit Wohnungslosen und allen, die von Armut und Ausgrenzung betroffen sind. Fix zam mit:

Mieter_innen-Organisationen bei wohnrechtlichen Problemen, rechtliche Vertretung bei Mitgliedschaft:

14. Februar Do!-Programm

Bei unserem 17. Do-Date treffen wir uns um 18 Uhr am Platz der Menschenrechte bei der U-Bahn-Station Museumsquartier.

Mit One Billion Rising Vienna 2019 z’sam

Dort findet bereits ab 17 Uhr die getanzte Kundgebung One Billion Rising Vienna 2019 für ein Ende der Gewalt an Frauen* und Mädchen* in Kooperation mit DanceAbility.at statt.

Bei der Auftaktkundgebung sprechen Aiko Kazuko Kurosaki über die Arbeit von OBRA – One Billion Rising Austria für Gewaltprävention und Bewusstseinsbildung, Nima Obaro und Lisa Dallinger vom Verein Peregrina über migrantisch-feministische Selbstorganisierung und die rassistische Vereinnahmung von Gewalt gegen Frauen sowie die Journalistin Sarah Nadj über die Bedeutung von #metoo für sie und was davon geblieben ist.

Von hier aus gehen wir in einer Demonstration über den Getreidemarkt, den Karlsplatz, die Operngasse und die Margaretenstraße zur Schlusskundgebung am Margaretenplatz. Für die Musik während der Demonstration sorgen alecid und BYDL (hausgemacht) und DJane CounTessa (Brunnhilde).

Do!-Route vom 14. Februar.

Bitte Freund_innen, Bekannte und Familien in den Kommentaren markieren, die auf der Route wohnen und/oder Geschäfte und Büros haben. Aus dem Fenster winken, Musik machen, Fahnen und Transparente schwenken, macht uns noch sichtbarer und macht außerdem so viel Spaß für alle Beteiligten. 🙂

Schlusskundgebung

Am Margaretenplatz sprechen Beate Neunteufel-Zechner von der Initiative Ehe Ohne Grenzen über transnationale Beziehungen und die Schwierigkeiten, mit denen binationale Paare konfrontiert sind sowie Marissa Lobo und Elijah* über Liebesbeziehungen, die über Heteronormativität hinausgehen.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten:
Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller für liebevolle, vielfältige Beziehungsweisen kämpft.

Die Redebeiträge werden diesen Do! wieder simultan in die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) gedolmetscht.

und gleichentags andersDo!

Am 14. Februar ist wieder Donnerstag!

Es ist unser 17. Do-Date und es wird wieder heißen: „Wir sind jetzt zusammen!

Und das am Valentinstag! Auch am Tag der kommerzialisierten Romantik antworten wir auf die Frage, ob wir jetzt für immer fix z’am bleiben wollen: „Yes, We Do!” ❤️🔥✊🏽

außerdem im selben Atemzug: „Smash Patriarchy!

Weil unsere Liebe und unser politisch-polyamoröses Zusammensein von Anfang auch darauf abzielt, das Patriarchat und damit natürlich auch diese schwarz-blaue Regierung für immer aus den Angeln zu heben. Denn die rosarote Brille, die am Valentinstag Liebenden angeboten wird, haben wir nie aufgesetzt und sehen deshalb klar, was patriarchale Verhältnisse bedeuten und anrichten.

Wir sehen klar

Wir lassen uns nicht blenden! Nicht von den Beschwichtigungen der Regierungs-Unterstützer*innen, die immer noch an deren krude Fairness-Vorstellungen glauben, und genauso wenig von den pseudo-romantischen Valentins-Botschaften, die existierende Machtverhältnisse verschleiern.

Ermöglichen wir uns gemeinsam eine klare Sicht auf das was ist. Sehen bedeutet oft, dass sich alles ändert. Mit dem Sehen, mit dem Sichtbarmachen beginnen Zweifel, Brüche, Umbrüche, Revolutionen. Und wir sehen und wir sagen klar: Da wo Liebe drauf steht, ist meist patriarchale Kleinfamilie drin, die alle anderen Liebes- und Lebensoptionen ausgrenzt. Und: Viel zu oft ist auch Gewalt drin.

Das Patriarchat ist mörderisch

Es ist Mitte Februar und in Österreich wurden bereits sieben Frauen von Männern ermordet, die meisten im Kontext von Beziehungen, von sogenannter “Liebe”. Leider werden diese Morde weder in der Politik noch in den meisten Medien zum Anlass für Reflexion und die Erweiterung oder Entwicklung wirksamer Gegen- und Präventionsmaßnahmen genommen. Ganz im Gegenteil, sie werden für rassistische Propaganda und sexistische Relativierung eingesetzt. Damit immer verbunden ist die Instrumentalisierung der Opfer.

Auf die Frage der Gewalt in Beziehungen muss es klare Worte geben und müssen wirksame Maßnahmen unterstützt werden, wie sie seit Jahrzehnten von vor allem Aktivist*innen der feministischen Bewegung, von Frauenhäusern und -Notrufen, von LGBTIQ* Organisationen und Beratungsstellen formuliert werden. So lassen wir uns weder von konservativen Geschlechterbildern noch von rassistischen Gewaltzuschreibungen blenden, wir lassen uns vom Zusammensein und vom Lieben nicht abhalten.

Im Gegenteil. Wir sind ab heute noch fixer z’am. Solidarität ist eine Waffe!

So zusammen wie es uns gefällt

Wir haben nämlich ganz und gar nichts gegen Romantik, sondern brauchen viel mehr loving care – weit über Zweierbeziehungen hinaus. Wir wollen aufeinander schauen, uns in die Arme nehmen, miteinander lachen, weinen, kämpfen, verletzlich bleiben dürfen, uns beim Fallen fangen ….

#fixzam heißt auch: Wir passen aufeinander auf und sorgen dafür, dass wirklich Schluss ist mit toxischer Maskulinität, mit männlicher Herrschaft, den Männerbünden und der Relativierung, mit Romantisierung und Legitimierung von Gewalt.

An vielen Orten wird von vielen Menschen schon längst am Ende des Patriarchats gearbeitet. Da schließen wir uns an, da sind wir dabei, da arbeiten wir mit! Mit unserer Solidarität und Kraft, mit unserer Liebe, mit unserem Zusammensein.

Wir treffen uns am Platz der Menschenrechte und gehen von hier in einer Demonstration über den Getreidemarkt, den Karlsplatz, die Operngasse und die Margaretenstraße zur Schlusskundgebung am Margaretenplatz.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten: „Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller für liebevolle, vielfältige Beziehungsweisen kämpft.

Link zur FB-Veranstaltung.

7. Februar Do!-Programm

Bei unserem 16. Date treffen wir uns um 18 Uhr vor dem Juridicum in der Schottenbastei.

Die vermeintlich Kurze Demo

Hier bei der Auftaktkundgebung spricht Julia Spacil von der ÖH Uni Wien über den AG Leaks“-Skandal, bei dem Nachwuchskader der Aktionsgemeinschaft (ÖH-Fraktion der ÖVP) und der Jungen ÖVP in vermeintlich geheimen Gruppenchats antisemitische und sexistische Inhalte verbreiteten.

Bild von der fabelhaften Clara Fridolin Biller

Anschließend gehen wir in einer Demonstration über die Herrengasse, Bankgasse und die Petrarcagasse zu einer Zwischenkundgebung am Minoritenplatz vor dem Außenministerium. Hier werden die Theatermacherin Asli Kislal über den vermeintlich größten Balkanroutenschließer aller Zeiten sowie Marty Huber von Queer Base – Welcome and Support for Lgbtiq Refugees über die Tatenlosigkeit der Regierung, die skandalösen Bescheide der Asylbehörden und drohenden Abschiebungen von LGBTIQ nach Tschetschenien/Russland sprechen.

Zurück auf die Herrengasse gehen wir über den Michaelerplatz und die Schauflergasse weiter zum Ballhausplatz, wo vor dem Bundeskanzleramt die nächste Zwischenkundgebung stattfindet. Journalistin und Mitgründerin von OMAS GEGEN RECHTS Susanne Scholl rechnet hier mit der Politik des Kurz-Kanzlers ab.

Do!-Route vom 7. Februar.

Für die Musik während der Demonstration sorgen Inou Ki Endo und Liza Levitas (SISTERS).

Abschluss ÖVP-Zentrale

Anschließend zieht die Demonstration über die Löwelstraße, den Universitätsring, die Stadiongasse und die Reichsratsstraße in die Lichtenfelsgasse vor die ÖVP-Zentrale, wo die Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Vor der ÖVP-Zentrale stehen Dušan Valach und Katarína Staroňová sowie Wolfgang Pfeiffer, der für die erkrankte Sonja Mille einspringt, auf der Bühne. Pfeiffer, einer der Mitinitiator_innen der Donnerstagsdemo Amstetten, die zum ersten Mal am 28 Februar stattfinden wird, spricht darüber, dass die Kritik an Kurz nicht nur in den Städten, sondern auch am Land immer größer wird. Valach, 24-stunden-Betreuer aus der Slovakei und Vater von 5 Kindern, und Staroňová vom Institut für Personenbetreuung, einer Selbstorganisierung, die sich für die Rechte aller Arbeiter_innen in der 24h-Betreuung einsetzt, sprechen hier darüber, was sie von der unsozialen wie rassistischen Politik der schwarzblauen Regierung unter Sebastian Kurz halten.

Während der Demo und bei der Abschlusskundgebung wird es wieder Punch und Tee geben.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten:
Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller für eine kurze Amtszeit dieses Kanzlers sorgen wird!

und gleichentags andersDo!

Am 7. Februar ist wieder Donnerstag!

Treffpunkt:  18 Uhr @ Juridicum

Am 7. Februar ist wieder Donnerstag! Es ist bereits unser 16. Date und es wird wieder heißen: „Wir sind jetzt zusammen! Nämlich ganz und gar nicht kurz!

Wir machen diesmal eine Kurze Demo.
Und obwohl wir sonst eigentlich gar nicht so sind, sagen wir: „Alle gegen EINEN und noch dazu einen Kurzen!

Denn das wird man ja wohl noch sagen dürfen, wer hauptverantwortlich für die politische Verrohung in diesem Land ist.

Ja, richtig geraten. Es ist der, der sich brüstet die “Balkanroute” geschlossen zu haben, der stolz darauf ist, grausame Bilder zu erzeugen, der arme und kranke Menschen verhöhnt, der es sogar schafft, seinen rechtsextremen Regierungspartner rechts zu überholen und dafür die eigene Partei zu einer Führerpartei umgebaut hat.

Und die politischen Kommentator*innen? Sie bescheinigen ihm politisches “Talent”.

Kurzer Widerspruch.
Wir sehen das so: Das einzige Talent, das er hat, ist sein Talent zum autoritären Machtausbau. Die einzige Achtung, die wir vor ihm haben, ist die Verachtung. So werden wir an diesem Donnerstag die Stationen seines Werdegangs nachzeichnen und seine Verantwortung für die Entsolidarisierung der Gesellschaft unter Beweis stellen. Wir haben keine Angst vor ihm und seinen rechtsextremen Regierungspartner*innen. Wir sind laut und mutig, wir sind Teil der Gegenbewegung, die sich seiner rassistischen, sexistischen, armutsproduzierenden Politik entgegenstellt und die immer stärker wird. Wir sind zusammen und wir gehen miteinander.

Gemeinsam mit Elfriede Jelinek sagen wir:

„…Ich höre hohle Leere in den Reden des Bundeskanzlers, die er gar nicht erst halten muss, er sagt ja sowieso nichts, eine Sphinx ohne Geheimnis, die Sprechblasen absondert, in denen nichts drinnen steht, das sage ich Ihnen nur, falls Sie wissen wollen, was er gesagt hat. Nur er selbst steht unerschütterlich da und sagt etwas, das nichts ist, und glaubt an sich, Sie stehen auch zu ihm, glaube ich. Ich höre allerdings nichts, er spricht noch immer, nein, er sagt eh nichts, nur keine Sorge. Wie? Immer noch nichts.“

(E. Jelinek zum Auftakt von Do! im Oktober 2018)

Treffpunkt für die Kurze Demo.
Wir treffen uns beim Juridicum an der Schottenbastei, wo seine Freunde der Jungen ÖVP jetzt offiziell ungestraft antisemitische und sexistische „Witze“ posten durften, ziehen von dort in einer Demonstration zum Innen- und Außenministerium, wo der selbsternannte Routenschließer sich zum Alpen-Orban hochgearbeitet hat und weiter über das Bundeskanzleramt zur ÖVP-Zentrale, um daran zu erinnern, wie er sich mit List und Kalkül an die Spitze seiner “Bewegung” hochgeputscht hat?

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten:
Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller für eine kurze Amtszeit dieses Kanzlers sorgen wird!

Link zur FB-Veranstaltung.

31. Jänner Do!-Programm

Bei unserem 15. Date treffen wir uns um 18 Uhr vor dem Juridicum am Schwedenplatz.

We care for care work & care workers

Zum Auftakt sprechen Käthe Knittler und Michaela Moser darüber, warum Care-Ökonomie und Care-Ethik so wichtig sind und es höchste Zeit für eine Care Revolution ist. Marika Nitu erzählt von ihren Erfahrungen als pflegende Angehörige.

Beatrix Gulyn wird im Namen von Promenz Initative von und für Menschen mit Vergesslichkeit über mehr Menschenfreundlichkeit und Altersfreundlichkeit sprechen.

Ernestine und Raziya berichten von ihrer Patinnenschaftsbeziehung im Rahmen von Connecting People.

Marianne Karner (Nann M. Karner) Aktivistin der Selbstbestimmt Leben Bewegung, spricht über Selbstbestimmung und Solidarität.

Anschließend gehen wir in einer Demonstration über die Taborstraße, die Kleine Sperlgasse, die Leopoldsgasse, die Untere und Obere Augartenstraße, über den Gaussplatz und die Jägerstraße zur Abschlusskundgebung am Wallensteinplatz im 20. Bezirk.

Do-Route am 31. Jänner.

Für die Musik während der Demonstration sorgen GRRRR (Clinic) sowie Denise Kottlett + das_em (KlubKrass).

Abschlusskundgebung im Zeichen der Care Revolution

Hier spricht Rick Reuther aus der Perspektive der kritischen, gendersensiblen Jungs- und Männerarbeit über Care, Gewalt und Verantwortung.

Selma Schacht, Sozialarbeiterin, Freizeitpädagogin und Betriebsratsvorsitzende, spricht zu den aktuellen KV-Verhandlungen im Sozialbereich.

Den Regierenden, Nutznießer*innen und Mitläufer*innen werden wir ausrichten:
Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller die Verhältnisse auf den Kopf stellt!

Am 24. Jänner ist wieder Donnerstag!

Treffpunkt:  18 Uhr @ Uni Wien, Universitätsring 1

Am 24. Jänner ist wieder Donnerstag! Es ist unser 14. Date und es wird wieder heißen: „Wir sind jetzt zusammen!

Aber nicht mit allen! Mit Männerbünden im Allgemeinen etwa sicher nicht. Denn samma uns ehrlich, Männerbünde sind einfach extrem unsexy.

Unseren Protest könnt ihr haben

Und sowieso fix nicht zusammen sind wir mit deutschnationalen Burschenschaften, die allesamt für völkischen Nationalismus, NS-Verherrlichung und Holocaustleugnung stehen. Diese Kaderstätten des hiesigen Rechtsextremismus mit ihren antisemitischen, homo*- und trans*feindlichen, rassistischen, sexistischen und elitären Weltbildern stehen daher bei diesem Date ganz im Zentrum unseres Protests.

Klar ist: dabei handelt es sich nicht um irgendwelche Kellernazis, die sich an SS-Devotialien und Nazikostümbällen erfreuen oder um übermütige, frustrierte, junge Männer, die Spaß daran haben, sich gegenseitig ihre vermeintlich siegfriedgleichen Antlitze aufzuschlitzen – es geht nicht um ein isoliertes Randphänomen.

Die FPÖ und ihr Milieu

Vielmehr dienen deutschnationale Burschenschaften als Scharnier zwischen der FPÖ im Parlament und dem Neonazismus der Straße. 40 Prozent der Nationalratsabgeordneten der FPÖ sind „Alte Herren“ von Burschenschaften, sie stellen eine Vielzahl der Posten in den
Ministerien der schwarz-blauen Regierung, und auch sonst lässt sich – von Küssel bis zu den „Identitären“ – kein namhafter Recke des österreichischen Rechtsextremismus ausmachen, der nicht dem „korporierten“ Milieu entstammt.

Do-Budenbummel

Seit Jahren ist der frühere WKR-, der heutige Akademikerball in der Hofburg DAS Vernetzungstreffen der extremen Rechten, das – Überraschung – von der Wiener Landesgruppe der FPÖ ausgerichtet wird. Am Vorabend des diesjährigen Balls laden wir deswegen zum “Do-Budenbummel” ein und ziehen mit der Demonstration zwischen der Universität und der Wiener FPÖ-Zentrale an einzelnen Verbindungshäusern vorbei. Vor Ort werden jeweils die Verbindungen der einzelnen deutschnationalen Burschenschaften zur FPÖ und dieser Regierung thematisiert.

Den Regierenden, Nutznießer_innen, Mitläufer_innen und den Burschis sowieso werden wir ausrichten: „Ihr werdet euch noch wundern, wer da aller an eure Buden klopfen wird!

Rubia Salgado: „Willst du Samba…“

Foto: Apollonia T. Bitzan

„…so gehen wir auch durch diese Welt, Samba tanzend, anders tanzend, folgen wir nicht der Musik der Gewalt. Üben wir uns in Widerstand, in Widerspruch, in Ungehorsam.

Und so in der Welt sein…

Willst du Samba, bin ich Haikai
willst du Vernunft, bin ich Wein
willst du Fleisch, bin ich Gift
willst du Lust, bin ich Schmerzen
willst du Lachen, bin ich Beißen
willst du Leistung, bin ich Hängematte
willst du Ordnung, bin ich Chaos
willst du Familie, bin ich Begehren
willst du Eigentum, bin ich Tauschmarkt,
willst Namen, bin ich Frau
Willst du Frau, bin ich Eunuch
willst du Eunuch, bin ich Lesbe,
willst du Grenzen, bin ich Bolzenschneider
willst du Mord, bin ich Seerettung
willst du Polizei, bin ich Clown
willst du Pferde, bin ich Drachen
willst du Wüste, bin ich Berg
willst du Berg, bin ich Welt
willst du Welt, bin ich Linz
willst du Linz, bin ich Rio,
willst du Rio, bin ich Mittelmeer,
willst du Tod, schreie ich Leben
willst du Stille, bin ich Stimme
willst du mich, bin ich wir
willst du Donnerstag, sind wir Demo!“

Rubia Salgado zum Schluss ihrer Rede bei Ab 4. Oktober ist wieder Donnerstag!

Foto: Apollonia T. Bitzan

Die Rede in voller Länge ist bei transversal texts erschienen: